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Sommerfest

 

Dunkle Wolken am Samstag vor dem Sommerfest und starke Gewitter in der Nacht versprachen böses für den Sonntag. Aber Petrus muss, das hat er schon oft bewiesen ein Dackelfreund sein, denn er schickte uns strahlenden Sonnenschein.

 

Die ersten Gäste beim Frühschoppen waren unsere Freunde vom ASV, die sich selbstlos als Geschmackstester für das Fassbier zur Verfügung stellten. Unser Klubgelände füllte sich erfreulicherweise rasch mit vielen Gästen die natürlich gespannt waren, was wir ihnen bieten können. Und das war einiges. Hatten wir doch wieder ein kleines aber feines Programm zusammengestellt. Leider mussten wir auf die Schlümpfe der DJK Spielervereinigung verzichten. Der Grund waren krankheitsbedingte Ausfälle von 3 Tänzerinnen. Die Schlümpfe waren darüber sehr traurig und wollen das nächste mal auf jeden Fall bei uns auftreten.

  

 

   

 

 

 

Aber wir hatten vorgesorgt. Die 8 Welpen zwischen elf und sechzehn Wochen waren die Stars und Publikumslieblinge als sie mit ihren Besitzern zeigten was sie in der Welpenschule schon gelernt haben. Doch am Sonntag war für sie der erste Kontakt mit Wasser (nicht zum Trinken sondern zum kennenlernen)etwas ganz neues. Petra Hain -- die zusammen mit Thomas Schmidt die Welpenstunde leitet –hatte zu diesem Zweck ein mit Wasser gefülltes Kinderplanschbecken aufstellen lassen. Darin befand sich eine großes Gehwegplatte. Die Aufgabe bestand darin über die Rampen auf beiden Seiten und den Stein ins Wasser zu klettern. Mit der gebotenen Vorsicht wurde der Behälter untersucht,beschnuppert und einige ganz mutige hielten schon einmal die Nase hinein. Ein Leckerli auf der anderen Seite lockte sie dann durch das Wasser. Wobei der eine oder andere Welpe deutlich zeigte was er von dem nassen Untergrund hielt und versuchte das Becken zu umgehen um zum Leckerli zu kommen. Auch der lange Tunnel war zunächst nicht geheuer, aber nachdem der erste Welpe durchgeflitzt war gab es kein halten mehr. Und mit allen Welpen drin rollte der Tunnel so schön über das Gelände was den Gästen ein vielstimmiges „Ach wie süüüßß“ entlockte.

 

 

   

 

 

 

Die etwas älteren Dackel zeigten Elemente aus ihrer erfolgreich bestandenen Begleithundeprüfung. Sie liefen Slalom um andere Hunde und Herrchen. Die legten dann ihre Tiere ohne Leine und Halsband ab und entfernten sich dann 40 Meter von ihren Hunden. Die Dackel mussten regungslos 1 Minute sitzen bleiben bevor sie von ihren Besitzern wieder abgeholt wurden. Auch da wurde von ihnen verlangt das sie sich nicht bewegen bevor ihr Mensch bei ihnen war. Mit einigen andern Gehorsam Übungen wurden den beeindruckten Gästen gezeigt zu was ein Dackel mit der richtigen Erziehung in der Lage ist.

 

Bei der Agility Vorführung sollten die Tiere durch Reifen springen, über ein schmales Brett gehen, die schräge der A-Säule überwinden, ein Brett auf Rollen, eine Wippe, Hindernisse und einen in Kurven ausgelegten Tunnel absolvieren. Auch das mit allen Hunden auf einander zugehenmit absitzen und anschließenden gemeinsamen Hunde abrufen bewies das Können dieser Hunderasse. Meine Ankündigung das jetzt mit „Picasso von der Taunushöhe“der Albert Einstein auf vier Pfoten kommt der rechnen kann wurde von den Gästen mit ungläubigen Blicken bedacht. Aber Picasso zeigte was er kann und löste alle ihm gestellten Rechenaufgaben. Er schaute dabei aufmerksam die Hand seines Frauchen an und bellte so oft wie die Hand auf und zugeht. Das ungläubige Staunen der Gäste wich einem verdienten Beifall für die beiden.

 

Der Höhepunkt unseres Programm war das Dackelrennen. Dabei flitzten Welpen, erwachsene Hunde und Senioren etwa 40 Meter im K.o System über das Gelände. Frenetisch wurden sie dabei von Frauchen und Herrchen am Ziel angefeuert. Die Sieger bekamen die Urkunde des „Flying Dachshound 2016“ und einen  großen Ring Fleischwurst. Wobei so mancher Dackelbesitzer meinte das er die Fleischwurst zu erst einmal probieren müsse. Dies wurde aber von den Hunden sofort mit einem strafenden Blick unterbunden.

 

Das Sommerfest hat unseren Gästen und auch uns sehr viel Spaß gemacht. Viele positive Kommentare und auch der verdiente Beifall bei den Vorführungen zeigten das man sich bei uns wohlgefühlt hat. Und darauf kommt es ja Letzt endlich auch an. Den nichts ist so wertvoll wie Mundpropaganda.

Alle Helfer die zu diesem Erfolg beigetragen haben verdienen ein ganz dickes DANKESCHÖN.

 

Jochen Schubert