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Dackelwanderung 2019

 

„Hinterm Horizont geht’s weiter“ (Udo Lindenberg)

 

Nachdem wir im letzten Jahr das Naherholungsgebiet um die Steinbrüche erkundet hatten, wollten wir diesmal die andere Seite mit den Streuobstwiesen erwandern. Als Treffpunkt war der kleine Parkplatz Steinkaute auserkoren .Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Am Dienstag wurde auf der Steinheimer Straße eine Baustelle eingerichtet. Das dafür benötigte Material lagerte nun genau auf diesem Parkplatz. Als neuen Treffpunkt wichen wir nun auf den Parkplatz am Lämmerspieler Friedhof aus. Dort trafen sich um 09.30 Uhr 30 Zwei- und Vierbeiner zur Dackelwanderung. Unserer Hunde konnten es als sie aus den Autos ausgestiegen waren kaum erwarten, dass es mit dem Laufen losging. Es war schon ein beeindruckendes Bild als die Meute sich in Bewegung setzte. Das mussten auch andere Hunde, die uns entgegen kamen erkennen. „Platz da die Dackel kommen“ Nachdem wir den ursprünglichen Treffpunkt erreicht hatten, überquerten wir die Steinheimer Straße und gingen auf dem Lämmerspieler Rundweg in Richtung der Steinkauten Brücke. Dort wurde früher unter freiem Himmel das Steinkauten Fest gefeiert. Das Wasser für den Kaffee wurde von der dortigen Quelle, die heute je nach Witterung ab und zu noch zu sehen ist genommen. Aus hygienischen Gründen untersagte die Gesundheitsbehörde leider dieses sehr beliebte Familienfest. Meines Wissens nach ist keiner der Kaffeetrinker daran gestorben, dass das Wasser aus der Quelle stammte.

 

 

 

 

Nun schauten wir uns die alte Steinbrücke an, die in früheren Zeiten als Verbindung der Handelswege nach Frankfurt diente. Eine sehr informative Metalltafel, geschaffen von den Initiatoren des Lämmerspieler Rundwegs, erläuterte die Geschichte und Bedeutung dieses Bauwerks. Nach dem wir die Bruchschneise und das Bienenhaus passiert hatten gelangten wir zum Weinberg. Dort wird von der Interessengemeinschaft Lämmerspieler Weinbauern der einzige noch aktive Weinberg auf dem Gailenberg betrieben. In mühevoller Arbeit werden die 99 Rebstöcke gehegt und gepflegt. Produziert wird dort der „Bester Stier vom Gailenberg“ ein Weissburgunder. Ich hatte eine Flasche dieses Wein dabei, sodass jeder der mochte sich von der Qualität überzeugen konnte. Nun kamen wir auf unserm Weg am von der NABU erbauten Insektenhotel vorbei. Die Wanderer staunten über die vielen dort auf einer Schautafel gezeigten verschiedenen Arten von Bienen auf dem Gelände. Jetzt kamen wir zu einem mächtigen Baum den „Siebeneichen“ Sieben Eichen deswegen weil aus einem einzigen Stamm sich sieben Eichen in den Himmel erheben. Der Baum ist über 200 Jahre alt und wurde zu recht zu einem Naturdenkmal erklärt. Aber nur einen Baum anschauen ist langweilig, also musste eine Schätzfrage her. Sie lautete welchen Umfang hat dieser gewaltige Stamm? Die Schätzungen gingen von 6 bis 15 Metern. Tatsächlich sind es 8 Meter. Michaela Kuhn tippte genau diese Zahl. Auf unserem weiteren Weg passierten wir ein Feld auf dem viele Steinhaufen zu sehen sind. Sie wurden angelegt um den Eidechsen die vom Hanauer Bahnhof umgesiedelt wurden eine neue Heimat zu bieten.

 

 

 

 

Was wäre eine Dackelwanderung ohne Dackelrennen? Ein langer gerader Feldweg war hervorragend dazu geeignet. Arno war der Rennleiter und schickte die Renndackel auf die Reise. Der schnellste Hund war Buhrli, gefolgt von Hexe und Herrmann. Jetzt ging es am Waldrand entlang zurück zum Lämmerspieler Friedhof. Von dort fuhren wir zum Grünen See Eck um dort zu essen. Die Speisen hatten wir vorab schon bestellt so dass niemand lange mit knurrenden Magen warten musste. Wer jetzt dachte es wäre vorbei mit den Schätzspielen sah sich aber getäuscht. Moni hatte sich etwas Spezielles ausgedacht und ein großes Glas mit Gummibärchen gefüllt. Sie wollte natürlich von den Teilnehmern wissen wie viel Gummibärchen darin sind. Nachdem jeder seinen Tipp abgegeben hatte gab es die Auflösung. Im Glas befanden sich 303 Gummibärchen. Michaela hatte wieder die richtige Nase und war mit 298 Stück die Siegerin. So konnte sie das Glas Gummibärchen mit nach Hause nehmen und bekam noch zusätzlich für ihren Sieg beim schätzen des Umfang der Sieben Eichen eine Flasche Sekt. Somit war der Abend bei Fam. Kuhn gesichert. Die drei schnellsten Dackel gingen natürlich aus nicht leer aus. Sie freuten sich über richtig dicke Hundewürste und ihre Zweibeiner über eine Urkunde.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Heidi und Kurt Hemerka bedanken, die mit mir zusammen die Vortour gemacht und die Route erarbeitet haben. Ich denke, es war eine schöne Wanderung und Petrus hat Wort gehalten und uns ein schönes Wanderwetter geschenkt.

 

Jochen Schubert