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Neuer Gartengeräte-Container für unser Klubgelände

 

Unser Klubvorstand hatte vor geraumer Zeit beschlossen, die in die Tage gekommenen, altersschwachen und undichten Gartengeräte-Hütten aus Holz zu ersetzen. Bei den alten Hütten regnete es durch die Decke, da die alten Bitumen-Platten porös und mit Moos bewachsen waren.

 

Es wurden Vorschläge gemacht, wie groß der Raum sein sollte, ob es etwas Gebrauchtes oder doch lieber etwas Neues sein sollte. Über den Anschaffungspreis wurde ebenfalls diskutiert, sowie aus welchem Werkstoff die Neuanschaffung sein sollte. (Metall, Holz, oder Kunststoff) All diese Kriterien wurden abgewogen, denn es sollte diesmal etwas stabiles sein.

 

Die Auswahl fiel auf einen Material-Container aus Stahlblech von der Fa. Siebau. (Breite: 5m, Tiefe: 2,2m und einer Höhe 2,0m). Er ist stabil genug, sodass man sogar das Dach zwecks Reinigung betreten kann. Außerdem hat er genügend Platz, um all unsere Gartengeräte und Rasenmäher unter zu stellen. Da wir Geld sparen wollten, bestellten wir einen zerlegten Container den wir dann selber aufbauen wollten. Der Container wurde am 15. September bestellt, (die Lieferzeit betrug 6 Wochen) damit er noch vor der schlechten Wetterperiode im Winter aufgebaut werden sollte.

 

Nach der Bestellung machten wir uns an die Arbeit um das Fundament für den Container zu erstellen. Anstatt das Fundament aus Beton zu gießen, entschlossen wir uns den Container auf sogenannten Blockstufen zu setzen. Dies ging schneller und war nicht so arbeitsaufwendig.

 

 

   

 

 

 

Nach 6 Wochen bekamen wir den Liefertermin (08.November) mitgeteilt.

Das freute uns und wir dachten alles würde wie geplant verlaufen.

 

5 Helfer wurden für das Abladen und Hochtragen des zerlegten Containers benötigt.

(Der Boden wiegt 250Kg, das Dach 150Kg) Also informierten wir die Helfer frühzeitig, damit alles Planmäßig ablaufen konnte. Doch dann bekamen wir am Vortag des Liefertermins die Absage. Daraufhin mussten die Helfer wieder abbestellt werden und wir warteten auf einen neuen Termin.

Am 07. Dezember war es dann soweit. Es konnte losgehen.

 

Jetzt hieß es Daumen Drücken das es nicht regnet und kein Schnee fällt. Die Anlieferung sollte am Mittwoch zwischen 8:00 und 10:00 Uhr erfolgen.

Der Tag begann chaotisch, denn es herrschte wegen eines liegengebliebenen LKWs überall Stau, weswegen unsere Helfer alle Mühe hatten nach Mühlheim zu kommen.

 

Der zerlegte Container wurde anschl. mit dem Kran von der Straße (am grünen See) über die Telefonleitung und die Büsche auf seinen Platz gehoben.

Atemberaubend!

Anschließend ging es zum Aufbau des Containers. Wir dachten, das packen wir in   2-3 Stunden. Es sind doch nur 4 Wände und ein Dach, welches miteinander verschraubt werden muss.

 

Falsch gedacht! Es wurden 5 Stunden daraus!

 

 

   

 

 

 

Da die Wände relativ unhandlich waren und der Boden als unterstes in dem Paket des zerlegten Containers lag, mussten erst einmal alle Teile auseinander gelegt bzw. gestellt werden. Es wurde heftig diskutiert, welche Seite oben oder unten ist, und wie man den Container am besten zusammen baut.

Die mitgelieferte Aufbau-Anleitung stellte sich dabei nicht als sehr hilfreich heraus. Als wir eine Strategie entwickelt hatten, klappte es schließlich mit dem Aufbau.Die langen Seitenwände (5x2m) waren aufgrund ihrer Unhandlichkeit und ihres Gewichtes nicht einfach zu montieren. Ein Helfer stolperte und fiel rückwärts in die Büsche. Ein anderer schlug sich das Knie an. Doch schließlich gelang es uns! Das größte Problem war das Dach. Dieses war mit seiner Größe von 5x2,2m und einem Gewicht von 150Kg relativ schwer zu montieren.

 

Die Frage war: Wie bekommen wir dieses schwere Dach angehoben, um es ohne Kran auf eine Höhe von 2,0m zu bekommen. Mit 5 Personen konnten wir das nicht schaffen. Wir überlegten und kamen auf die Idee, wie es zu früheren Zeiten die Pyramiden Erbauer gelöst hatten.

Wir zimmerten mit Balken eine Rampe zusammen und schoben und zogen das Dach auf die vorgesehene Position.

 

 

   

 

 

 

Anstrengend aber erfolgreich!

Die anschließende Verschraubung der Wände und des Daches stellte sich nochmals als Problem dar, da die Verschraubungslöcher nicht richtig passten.

Doch was nicht passt, wird passend gemacht!

Es wurde gehämmert, gehebelt, geflucht. Manch einer meinte, dass das Dach falsch sitzt und noch einmal gedreht werden müsste. Doch dies war zum Glück nicht der Fall.

Andere waren der Meinung, dass wir alles abbrechen sollten, da es mittlerweile schon dunkel war und wir mit Taschenlampen arbeiteten.

Dann aber war es soweit. Es war gegen 18:30 Uhr geschafft.

 

Der neue Material-Container steht an seinem vorgesehenen Platz!

 

 

Vielen Dank im Namen des Teckelklubs an unser Aufbau Team:

 

-         Jochen Schubert

-         Gerd Gliwitzki

-         Karl-Heinz Bahmer

-         Frank Schüler

-         Jörg Rüdiger

-         Uschi Schubert

 

Ohne Euch hätten wir das nie hin bekommen!

 

Besonderen Dank an Frank Schüler, der sich extra an 2 Tagen von seiner Arbeit frei genommen hatte.

Ebenso an Karl-Heinz Bahmer, der extra aus Aschaffenburg angereist war und trotz Stau sich nicht davon abbringen lies, kräftig mit anzupacken.

 

 

Falk Iffland

Obmann für das Klubgelände